eBay goes Prepaid
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum | 23.July 2008 |
Gestern hab ich ja über die steigende Anzahl der Mobile-Internet-User gebloggt. Dazu passt das, was eBay jetzt mit uns vorhat.
Demnächst will das Internet-Auktionshaus mit einem eigenen Prepaid-Handytarif glänzen. Das Ganze steht unter dem Motto „eBay immer dabei“ und bedeutet, dass eBay eine Prepaid-Handykarte ohne Vertragsbindung anbietet. Diese soll kostenloses Surfen mit dem Handy auf allen Seiten des eBay-Mobil-Portals möglich machen. Die Seiten sind natürlich speziell für die Darstellung auf Handys optimiert.
Ziel ist es, allen eBay-Nutzern, also allen Käufern, Bietern, Stöberern und Gaunern, das eBay-Tor in allen Lebenslagen zu öffnen. Da heißt es dann: „3,2,1 meins“ mitten im Bus während einem Herr Meier seinen karierten Einkaufsroller in die Waden rammt oder an der Kasse im Supermarkt während Frau Müller grad den Butterkäse einscannt und nach der Payback-Karte fragt.
Ist doch praktisch. Zusammengearbeitet wird übrigens mit der kunterbunten Popkultur-Version der Deutschen Telekom, auch bekannt als Congstar.
Das eBay-Prepaid-Starterpaket kostet einmalig 9,90 Euro und beinhaltet fünf Euro Startguthaben. Es kann über das Internet unter www.ebay.de/prepaidkarte erworben werden. Monatliche Grundgebühr und Mindestumsatz fallen nicht an. Die Prepaid-Karte ist ohne Vertragsbindung erhältlich und lässt sich entweder im Internet oder via congstar aufladen. Pro Gesprächsminute werden in alle Netze zehn Cent berechnet, die Verbindung zur eigenen Mobilbox im Inland ist kostenlos. Der Preis für den Versand einer SMS im Inland beträgt 14 Cent, das Verschicken einer MMS kostet 39 Cent. (Quelle)
Mensch, das ist doch mal was. Genial, oder? Da werden sich die Plagiat-Verkäufer aber freuen, denn so wird es doch noch um einiges schwieriger, auf den Minidisplays zu erkennen, ob die angepriesenen Adidas-Sneakers auch wirklich 3 Streifen haben oder ob sich der chinesische Fälscher irgendwie verzählt hat. Schwer wird es auch, auf dem Minidisplay zu beurteilen ob die „PUMA-Jeans“ nun „echt“ ist oder der „Hugo Boos-Gürtel“ eine Fälschung ist. lol
3,2,1 – los.

