Bloggen macht dick
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum | 4.July 2008 |
Es ist offiziell. Bloggen ist nicht einfach nur Zeitvertreib zum Spaß an der Freud, sondern richtige Arbeit und macht vielleicht auch dick. Es gibt ja nun nicht umsonst die vielen Berufsblogger, die RSS-Feed-abhängig, Socialnetworking-neurotisch und Klick-und-Trackback-süchtig ihr Tagewerk vollrichten und einen Haufen Wissensdurstiger mit Input füttern. Es handelt sich also nicht einfach nur um das pure durch-die-Netzwelt-spazieren sondern kann auch extremen Stress verursachen. Vergleichbar auch vielleicht mit der wirklich überforderten Bäckerfrau, die eine riesige Kundenschlange vor sich sieht, aber genau merkt, dass ihr gleich die Brötchen ausgehen, sie dem Ansturm nicht nachkommen kann, es aber unter den hunderten Brötchenwünschen ihre Pflicht ist, das Backwarenverlangen unbedingt zu stillen, neue Brötchen zu ordern und die Tüten zu füllen. Und das ganz schnell, solang die Brötchen noch heiß sind.
Auch wenn der Vergleich vielleicht hinkt: bewiesen ist der Stressfaktor Blogging jedenfalls. Das berichtete die New York Times vor einiger Zeit.
Ein Problem, unter dem viele Blogger leiden, ist die Verschmelzung von Arbeitsplatz und Wohnung. Die meisten Weblog-Autoren erledigen ihre Arbeit nicht in einem Büro, sondern zu Hause. Die daraus entstehenden ungeregelten Arbeitszeiten führen oft zu dem Gefühl, keine Freizeit zu haben. Außerdem ist es essenziell, Neuigkeiten möglichst schnell zu veröffentlichen. Wer zuerst interessante Berichte liefert, kann auch mit einer höheren Anzahl an Klicks und damit auch mit einem größeren Interesse von Werbekunden rechnen. Dieser Druck, sich in einem niemals enden wollenden Informationsfluss zu befinden, über den es zu berichten gilt, führt bei vielen zu gesundheitlichen Problemen. Viele klagen über Gewichtszu- oder -abnahme, Schlafstörungen oder Erschöpfung. (Quelle)
Da haben wir es also. Und das erfährt man dann zum Freitag.
Passend dazu bin ich auch auf eine neue Berufsbezeichnung gestoßen: der Twitter-Redakteur. Gesucht für den CeBIT01 Blog. Ich gebe zu, es klingt sehr ungewöhnlich. Das Ganze findet man hier. Die Vorstellung, auf die Frage, was man denn beruflich machen würde, zu antworten „Ich bin Berufstwitterer und twittere den ganzen Tag“ finde ich sehr befremdlich.
Aber so ist das nun mal in der Jetzt-Zeit. Vielleicht gibts sowas ja auch bald mal bei uns im Jobangebot. Berufsbezeichnung 3.0 eben.
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Eine Befragung der anderen Art. Oder etwa doch nicht?
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum | 3.July 2008 |
Donnerstag Vormittag um 11. Nach dem ersten Kaffee beginnt natürlich auch gleich die Recherche nach Trends und News aus dem Bereich Karriere und Job. Das Netz wird durchforstet, wild geklickt, gedownloaded und gescrollt. Bei dem heutigen „search ´n click“ erspähte ich folgendes Fundstück: www.oxygenz.com .
Nein, es handelt sich dabei nicht um eine Seite, die sich mit der Luftverschmutzung, der globalen Erwärmung und mit den Eisschollen verlierenden Pinguinen beschäftigt. Es ist vielmehr eine Seite, bei der alles sich um eine neue Studie im Bereich Arbeitsumfeld dreht. Diese globale Studie heißt Oxygenz und ist ein Forschungsprojekt von Johnson Controls und Haworth und untersucht die Erwartungen der Generation Y (18 – 25 Jahre) an ihre zukünftige Arbeitsumgebung.
Was soll diese Studie bewirken? Sie soll zeigen wie sich junge Menschen ihren zukünftigen Arbeitsplatz vorstellen. Arbeitgeber sollen dann in Zukunft die Arbeitsumfelder wirtschaftlicher planen, denn ein toller Arbeitsplatz soll Einfluss auf die Motivation und Produktivität der Mitarbeiter haben.
Aha.
Die Seite wirkt eher kommerziell, denn für eine wissenschaftliche Studie ist sie einfach zu schick, zu dynamisch und zu ansprechend. Man mag es kaum glauben: der akademische Partner der Studie ist das Fraunhofer Institut (IAO). Eine Befragung der ganz anderen Art eben. Man scheint es verstanden zu haben, dass es auch einmal anders geht als nur stupide Formulare und Befragungsbögen mit Kreuzchen oder Häkchen bei den Studis nach einer langweiligen Vorlesung im Audimax zu verteilen. Diese dienen dann vielmehr dazu, um Kaffeeflecken, welche die eingebeulten To-Go-Becher auf der Sudoku-Zeitschrift hinterlassen haben, aufzuwischen.
Oxygenz.com lässt die Befragung eigentlich in den Hintergrund treten. Auffallender ist das Seitendesign. Gefragt wird nach dem Wunscharbeitsort (in der Stadt oder auf dem Land), nach dem Wunscharbeitsweg oder ob man im Wunschbetrieb Rezeptionen, Portiers, Einlasskarten oder „freien Durchlauf“ bevorzugt. Alles wird mit lustigen Grafiken und Animationen hinterlegt. Sehr kurzweilig eben. Auch die gewünschte Büroeinrichtung ist von Interesse. Ein klassisches Büro mit Polstersesseln oder doch ganz Yuppie-like in minimalistischem Stil? Wie soll die Wandfarbe sein? Und sind ein Parkettboden, Teppich oder doch lieber Laminat ansprechender? Man kann sich seine Lieblingsarbeitsgeräte auswählen (PC oder Mac?) und sich über die Wandgestaltung äußern. Nach der Bezahlung wird jedoch nicht gefragt.
Nicht schlecht. Ob es was bringt, ist fraglich. Ein schickes Bild an der Wand, pinkfarbene Gardinen und ein überdimensionaler Massagesessel mit eingebauten Fußbadmassage-Behälter im Büro helfen schließlich auch nicht, wenn der Rest, zum Beispiel das Geld, nicht stimmt.
Ganz so unkommerziell ist die Seite es ja nun auch nicht: was zu gewinnen gibt’s natürlich auch. Irgendwie muss man die Leute ja animieren, bei einer Studie mitzumachen *gähn*. Sonst wär der ganze Aufwand für die Seite ja umsonst und man hätte auch beim Papier-Kreuzchen-Wegschmeiss-Fragebogen an der Mensa bleiben können, oder?
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Am Strand eine Bewerberwebsite erstellen…
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum | 2.July 2008 |
„Nee, also um Bewerbungen kümmer ich mich jetzt nicht, hab keine Lust, es ist Sommer und ich fahr erstmal in den Urlaub – an die Ostsee.“
So oder so ähnlich mag es aus dem Mund mancher zukünftiger Bewerbungsschreiber klingen. Ist ja auch klar. Urlaub machen am Strand ist viel schöner, als sich mit Unterlagen und Zeugnissen beschäftigen.
All denen sei nun gesagt: Pech gehabt!
Denn: Das „Ich-mach-Ostseeurlaub-und-kümmer-mich-später-drum-Argument“ zieht nicht mehr.
Am Strand liegen, die Haut von der Sonne brutzeln lassen und gleichzeitig eine Bewerberwebsite erstellen ist ab jetzt auf Usedom möglich. Und zwar direkt am Strand. Im Strandkorb. Beach goes online – so heißt es am Stand von Ahlbeck. Dank Hotspot, WLAN & Co. am Strand heißt es nun Mailen, Chatten, Surfen, Twittern im Strandkorb.
Immer mehr Internet-User schwören auf WLAN (Wireless Local Area Network) - das drahtlose lokale Netzwerk. Kein Wunder: Man kann immer und überall und völlig unabhängig von der nächsten Telefonbuchse online gehen. Auch am Strand von Ahlbeck. Und das geht so: Jeder, der einen Laptop mit WLAN- Anschluss hat oder ein WLAN-fähiges Handy, kann sich unterhalb der Ahlbecker Konzertmuschel einloggen, anmelden, bekommt eine Zugangsberechtigung und das Surfen kann beginnen. (Quelle)
Und was gibt es Schöneres, eingecremt, mit einem Eis in der Hand und heißem Sand unter den Füßen die Karriere anzukurbeln? Also: am Strand sein mit JOBMIXER!
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Das iPhone wird berufstätig
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum | 1.July 2008 |
Schluss mit lustig. Der Ernst des Lebens beginnt. Auch für das neue iPhone. War es doch bisher das absolute must-have eines jeden Handy-Narrs, Apple Verfechters und einfach aller Menschen, die ganz schnell immer das Neueste haben müssen, auch wenn sie es nicht brauchen, geschweige denn richtig damit umgehen können? Schick ist es, ohne Frage. Doch ging die Nutzung des VIP (very important phone) bei Vielen selten über belustigende Spielereien und den Zeitvertreib hinaus. Auf die Frage, wie die Email-Synchronisation bei dem Ding funktioniert, antwortete ein Bekannter neulich: „Hmm, das weiß ich grad noch nicht. Aber das Telefon fängt an zu lachen, wenn ich es schüttele. Toll, oder?“
Ja. Sehr toll. Jetzt scheint alles anders zu werden. Das iPhone hat den „Schulabschluss geschafft“ und tritt jetzt ins Berufsleben ein. Eine Meldung ließ heut verlauten, dass in Zukunft mehr und mehr Firmen das moderne Apfel-Telefon zum Diensthandy machen wollen. Der Blackberry scheint abgelöst zu werden.
Auch deutsche Konzerne arbeiten bereits daran, das neue iPhone als offizielles Firmenhandy einzusetzen. „Wir verspüren starkes Interesse, haben schon mehrere Tausend Vorbestellungen von Firmenkunden“, sagte ein T-Mobile-Sprecher. Der Mobilfunkanbieter verhandle derzeit mit mehreren großen Unternehmen über Rahmenverträge für Großabnehmer. Wann die ersten deutschen Firmen das iPhone tatsächlich als Firmenhandy einsetzen, sei jedoch noch unklar und hänge auch davon ab, wie schnell Apple die Geräte liefern könne (Quelle).
Na, da sind wir doch mal gespannt. Wenn es demnächst aus dem Jackett des Top-Managers kichert, wissen wir, dass er ein Apfelbesitzer im Dienst ist.
Und wer sich das Ding privat nicht leisten möchte, der sollte sich einfach den Arbeitgeber bewusst aussuchen, oder? Und damit´s mit dem Traumjob beim Traumarbeitgeber mit zukünftigen Traumhandy auch klappt, gibts ja…na, wer kommt drauf?… ganz klar: JOBMIXER. *lol*
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Schwarzer Dienstag….
| Autor: Marco | Kategorie: Portalnews | 1.July 2008 |
Tja, da wollten wir mal wieder schnell sein und unsere Plattform mit einem Softwareupdate noch ein wenig fixer und stabiler machen. Dummerweise haben wir dabei leider unsere eigenen Regeln missachtet und mal so fix ein „kleines“ Update über den Server gebügelt. Naja, zumindest haben wir so das Problem der Neukundengewinnung für 24 Stunden auf Eis gelegt. Es gab (gibt im Moment wieder…Dienstag 13:20 Uhr) nämlich keine Möglichkeit mehr mitzuspielen. Bei allen Firmen und privaten Nutzern, bei denen diese Probleme aufgetreten sind, (dürfte der Großteil gewesen sein) können wir uns nur vielmals entschuldigen! Die nächsten Updates machen wir jetzt wieder schön tief in der Nacht, wenn alle brav in ihren Bettchen liegen.
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