Die LinkedIn Frollegen Netiquette
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum | 25.August 2008 |
Wir kennen sie ja…Xing & Co. – die lustigen Karrierenetzwerke, die helfen sollen, den beruflichen „Bergauf-Weg“ zu erleichtern, Geschäftskontakte zu knüpfen und die Netzwerkpartner-Liste ins Unermessliche steigen zu lassen.
Nicht selten findet man hier nützliche Kontakte zu potenziellen Business-Partnern, doch oft trifft man hier auch auf alte Freunde oder knüpft auch neue private Kontakte.
Doch auch hier ist es wie im wahren Leben: Geschäftliches und Privates sollten, laut einer Studie, wohl doch lieber getrennt werden. Die Vorauswertung der Studie „European Professional Online Networking“, durchgeführt von LinkedIn, zeigt, dass knapp 2/3 der Nutzer geschäftliche und private Kontakte vermischen.
Befragt wurden im Rahmen dieser Studie in den europäischen Kernmärkten Deutschland, UK und Frankreich über 1.500 Geschäftsleute, die bereits Mitglied in mindestens einem Online-Businessnetzwerk sind. Für Deutschland hat die Umfrage unter 500 Business-Entscheidern ergeben, dass über ein Drittel von ihnen (36 Prozent) das Internet als effizientesten Weg für erfolgreiches Networking bevorzugen. Knapp zwei Drittel von ihnen (60 Prozent) vermischen dabei geschäftliche und private Kontakte. (Quelle)
Das Entstehen von sogenannten „Frollegen“ soll, laut LinkedIn, gar nicht so förderlich für das Geschäft sein. Zum einen verschwendet der Nutzer unheimlich viel Zeit damit, sich dem privaten Plausch mit der ehemaligen Arbeitskollegin hinzugeben. Zum anderen verliert der Nutzer seine „geschäftliche Seriosität“ wenn man in seinen Kontakten zu viele private Kontakte auffindet.
Aus diesem Grund hat LinkedIn eine Liste mit Do´s und Don´t´s aufgestellt. Hier die LinkedIn Frollegen Netiquette:
Do´s
1. Nutzen sie ein Online-Netzwerk mit klarem Business-Fokus, um sicher zu stellen, dass geschäftliche nicht mit privaten Kontakten vermischt werden.
2. Gehen sie private Social Network Verbindungen nur ein, wenn sie auch außerhalb der Geschäftswelt mit den entsprechenden Personen in Kontakt stehen.
3. Überlegen sie genau, was Sie online veröffentlichen, da dies Einfluss auf die Wahrnehmung ihrer eigenen Person auch außerhalb des Internets haben kann und möglicherweise negative Folgen für sie nach sich zieht – überprüfen sie daher regelmäßig ihre Online-Profile auf ein professionelles Erscheinungsbild.
4. Achten sie darauf, alle verfügbaren Sicherheitseinstellungen der genutzten Social Networks zu verwenden. Auf diese Weise stellen sie sicher, dass ihre persönlichen Informationen nur vertrauenswürdigen Kontakten zugänglich sind.
5. Scheuen sie sich nicht, Kontaktanfragen von Personen, die nicht aus ihrem beruflichen oder privaten Umfeld stammen, auch abzulehnen.
Don’t´s
1. Veröffentlichen sie keine geschmacklosen oder gar illegalen Inhalte in ihrem Social Network Profil.
2. Machen sie keine falschen Angaben oder erstellen Sie unechte Profile. Bei vielen Social Networks kann jeder Nutzer ihr Profil samt frei gegebenen Informationen einsehen und verifizieren.
3. Führen sie ihre geschäftliche Kommunikation in Online-Netzwerken nicht öffentlich und für jedermann frei zugänglich z.B. auf Pinnwänden, in Foren oder Gästebüchern.
4. Veröffentlichen sie keine privaten Informationen wie Adresse, Geburtstag oder Telefonnummer, die für jedermann frei zugänglich sind.
5. Akzeptieren sie nicht jede Online¬Kontaktanfrage. Überlegen sie genau, wen sie in Ihren engeren Kontaktkreis aufnehmen. Beachten sie, dass die Qualität ihres Netzwerks wichtiger ist als die Größe.


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