Im Netz der Unternehmer oder Unternehmer im Netz
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum | 1.September 2008 |
Dass das Internet wichtig ist, wissen wir. Dass wir schon lange auf E-Mail und Co. nicht verzichten können ist auch nicht neu. Was aber sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass deutsche Mittelständler und vor allem die Führungsetagen, unheimlich viel Zeit im Netz verbringen.
Laut FAZ online hat das Unternehmernetzwerk „The Executive Committee“ (TEC) dazu eine Umfrage durchgeführt.
Das Bild vom mittelständischen Patriarchen, der sich die E-Mails von seiner Sekretärin ausdrucken lässt, stimmt nicht mehr. Ein Viertel ihrer Arbeitszeit verbringen die Chefs im Netz. Nur noch 10 bis 15 Prozent verzichten auf das Internet”, sagte Wolfgang Hartmann von TEC. Vier Fünftel ihrer Online-Zeit verbringen die Chefs mit E-Mails. 30 elektronische Nachrichten erhalten sie im Durchschnitt am Tag. 73 Prozent der Befragten gaben an, nur die E-Mails zu lesen, die sie auf den ersten Blick als wichtig einstufen. 64 Prozent leiten die E-Mails zur Beantwortung gleich an Untergebene weiter. Nur 11 Prozent der befragten Mittelständler lesen grundsätzlich gar keine E-Mails. (Quelle)
Laut TEC verbringen Unternehmer täglich circa 100 Minuten im Netz. Viele von ihnen sehen darin eindeutige Vorteile: eine höhere Transparenz im Unternehmen und eine Verflachung der Hierarchieebene machen den Arbeitsalltag damit effizienter. Meinungen und Informationen können jetzt viel schneller eingeholt werden. Dazu ist nun nicht mehr die Sekretärin nötig.
100 Minuten bloß für E-Mails schreiben? Kaum möglich, oder? Was machen die Herren Unternehmer denn mit dem Rest der Zeit?
Dazu sagten sie, nach eigener Einschätzung, dass sie vor allem Informationen über Wettbewerber und Kunden im Netz suchen. Außerdem holen sie sich Marktdaten und pflegen ihre Business-Kontakte.
Überhaupt nennen die befragten Mittelständler persönliche Kontakte und ihre eigenen Führungskräfte im Unternehmen als ihre wichtigsten Quellen zur Informationsbeschaffung. Das Internet nutzen heute 41 Prozent für die Informationsbeschaffung; Zeitungen erreichen einen Wert von 33 Prozent. Künftig wird das Netz nach Einschätzung der Befragten eine weit höhere Bedeutung für die Informationsbeschaffung bekommen. (Quelle)
Nun denn, interessante Zahlen. Die Welt hat sich eben total gewandelt. Das Netz ist allgegenwärtig und nichts geht mehr ohne. Kontaktpflege wird durch Networking ersetzt, Brief und Faxe durch Emails und das gute alte Solitär durch Moorhuhn & Co., oder?
Die Zahlen sind großartig für das Bewerberportal JOBMIXER.com. Wenn sich doch nun wirklich alles nur noch im Netz abspielt und Unternehmer tatsächlich so viel Zeit im World Wide Web verbringen, dann werden sie wohl auch dort nach geeigneten Mitarbeitern gucken!
Also: nichts geht über eine zeitgemäße Onlinebewerbung mit der Hilfe von JOBMIXER!


30.September 2008, 10:01 [...] nix Neues mehr. Schon mehrmals haben wir darüber berichtet, wie wichtig Social Networking ist, wie viel Zeit Personalverantwortliche im Netz verbringen und dass viele Unternehmen ihre Mitarbeiter [...]