Das BAföG und die Sachsen
| Autor: Kristin | Kategorie: Karrierenews | 12.December 2008 |
Ach das liebe Geld. Manchmal wird es zum leidigen Thema, manchmal spricht man sehr gern drüber. Wenn Geld in Verbindung mit Unis und Bildung gebracht wird, wird der Gesichtsausdruck der lieben Politiker meist etwas ernster. Klar ist: Geld fehlt, die Bildung leidet.
In diesem Zusammenhang äußert sich auch heute Dr. Eva-Maria Stange, Sachsens Wissenschaftsministerin, zum Thema BAföG.
“Wenn es uns gelingen soll, mehr junge Leute für ein Studium zu gewinnen, dann müssen wir die Ausbildungsförderung über BAföG weiterentwickeln, anstatt einigen wenigen Studierenden mehr Geld in die Hand zu geben“. (Quelle)
Damit stellt sie sich energisch gegen die Einführung eines einkommensunabhängigen Stipendiensystems. Für sie sind die Zahlen deutlich: circa 30 Prozent der Jugendlichen nehmen heute kein Studium auf, weil sie es sich nicht leisten können.
Weiterhin bestätigt sie:
“Während von 100 Akademiker-Kindern heute 83 Abitur machen, sind es bei Familien ohne akademische Tradition nur 23 bundesweit. Damit ist offensichtlich, dass das Potenzial beim akademischen Bildungsmilieu weitgehend ausgeschöpft ist und nur eine sozial gerechte Studienfinanzierung soziale Benachteiligung ausgleichen kann!” (Quelle)
Nun denn, dann dürfen wir ja einmal gespannt sein, inwieweit das Gesagte auch einmal in die Tat umgesetzt wird!
Immerhin hat Frau Stange schon einmal konkrete Vorschläge gebracht, wie denn das BAföG-System wirklich auszusehen hat.
Ein Kommentar zu dem Thema: “Das BAföG und die Sachsen”
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14.December 2008, 20:01 Hi!
Ist ja klar, dass das Geld fehlt - man muss ja die Löcher stopfen, die durch wahnwitzige Spekulationen in Übersee aufgerissen wurden. Ganz einfache Sache von Prioritäten, oder?
Mark