Wem deine Nase (nicht) passt…
| Autor: Conny | Kategorie: Kuriosum | 17.April 2009 |
Das Wort des Tages auf duden.de lautet heute: Sympathiebonus. Wenn dir jemand sympathisch ist, denkst du automatisch positiv von ihm oder ihr – und erste Unzulänglichkeiten verzeihst du in dem unerschütterlichen Glauben an das Gute bzw. die Kompetenz im Menschen. In jungen Beziehungen nennt man das „die rosarote Brille aufhaben“. In jungen Arbeitsverhältnissen ist das der Sympathiebonus.
Ob deinem potenziellen zukünftigen Arbeitgeber deine Nase passt, du ihm also sympathisch bist, entscheidet sich in den ersten 10/30/60, höchstens 100 Sekunden des Bewerbungsgesprächs. Das Zauberwort in diesem Fall ist Small Talk, begleitet von einem freundlichen Lächeln, aufrechter Haltung, sauberer, gebügelter und passender Kleidung und höflichen Umgangsformen – ohne die Sekretärin gleich zum Kaffee einzuladen. Längst betonen nicht mehr alle Personaler, dass sie im Zuge der Bewertung des Bewerbers bzw. der Bewerberin solchen unvermeidlichen, aber subjektiven ersten Eindrücken keine allzu große Entscheidungsrelevanz beimessen (wollen). Viele hören vielmehr ganz bewusst auf ihr Bauchgefühl: Wen du im Gespräch nicht überzeugst, der stellt dich nicht ein – und dabei zählt laut dem Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader die fachliche Kompetenz nur zu etwa 10%, die Persönlichkeit hingegen zu etwa 70%. Denn deine Nase muss auch ins Team passen. Die restlichen 20% entfallen auf die Leistungsmotivation.
Ein nettes Lächeln ist natürlich kein absoluter Jobgarant. Eine gute Vorbereitung ist für ein erfolgreiches Gespräch unbedingte Voraussetzung: Informiere dich über das Unternehmen, in dem du arbeiten willst; setze dich mit dir und deiner Person auseinander; überlege dir, was du wissen willst und was man dich fragen könnte. Die Bewerbungstipps auf JOBMIXER.com helfen dir dabei – damit dein Lächeln nicht bei einer unerwarteten Frage einfriert.


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