Zufriedenheit mit der eigenen Leistung…
| Autor: Conny | Kategorie: Kleinraumbüro | 23.April 2009 |
…egal, was andere von dieser halten. Selbstbewusst, ignorant – oder einfach nur dreist ohne Ende?
Japanische Wochen: Heute Mittag gab’s Tofu no Usage Shogajoyu. Gebackener Tofu mit frischem Ingwer auf geraspelten Gemüse und Reis.
Es fällt auf, dass auf dem Menüplan versucht wird, das Wort Gemüse ohne jedes Wortbildungselement in den Plural zu setzen: Wer spricht denn schon von Gemüsesorten? Um es nicht allzu offensichtlich falsch zu machen, wählte der Lieferservice außerdem statt des Pluralversuchs die „Gemüsen“ wenigstens die „Gemüse“. Trotz ausgiebiger Suche wahlweise mit Gabel oder Stäbchen blieb es trotz grammatikalisch abenteuerlicher Ankündigung dann aber doch nur bei Zucchini. Wenigstens hier Plural. Von Ingwer ebenfalls keine Spur.
Der Tofu schließlich entpuppte sich als lachsfiletgroßes, im Ganzen verräuchertes Stück. Nicht nur, dass es nach Ruß schmeckte und damit ungenießbar war – es roch auch so. Wie konnte der Koch das ignoriert haben?! Auf unseren höflichen telefonischen Hinweis auf sein Missgeschick hin reagierte selbiger mit einem „Das kann ich jetzt auch nicht ändern, mir doch sch…egal!“ mit anschließendem Auflegen des Hörers. Ein erneuter Anruf konnte leider nicht entgegengenommen werden. Dabei hatten wir uns noch nicht mal nach dem Zustand seines Riechorgans, seiner möglichen verschleppten Erkältung erkundigen können.
Der Gipfel der heutigen Unverschämtheit!


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