Jeden Tag beginnen und enden durchschnittlich 30.000 Arbeitsverhältnisse in Deutschland
| Autor: Kristin | Kategorie: Karrierenews | 27.May 2009 |
Alles ist irgendwie vergänglich. Auch ein Arbeitsverhältnis. Wie viele davon eigentlich so kommen und gehen, darüber macht man sich in der Masse wohl eher selten Gedanken. Eine veröffentlichte Studie des IAB gibt jetzt bekannt, was an einem Tag in Sachen Arbeitsverhältnis in Deutschland so los ist.
An jedem Arbeitstag der vergangenen zehn Jahre wurden im Durchschnitt rund 30.000 Arbeitsverhältnisse begonnen und etwa ebenso viele beendet.
Das Wichtige: Auch im Aufschwung werden viele Mitarbeiter entlassen – und in der Krise immer noch Mitarbeiter eingestellt.
Die Zahl der Neueinstellungen schwankt im Konjunkturverlauf stärker als die Zahl der beendeten Beschäftigungsverhältnisse, zeigt die IAB-Studie.
In schlechten Zeiten
… kündigen weniger Arbeitnehmer, um eine neue Stelle anzutreten. Obwohl die Zahl der arbeitgeberseitigen Kündigungen steigt, ändert sich die Summe der beendeten Beschäftigungsverhältnisse im Abschwung vergleichsweise wenig.
In guten Zeiten
… nutzen dagegen viele Beschäftigte die Chancen der guten Arbeitsmarktlage und kündigen von sich aus, um eine bessere Arbeitsstelle anzunehmen. Arbeitnehmer, die von sich aus kündigen, müssen in der Regel ersetzt werden: Es entstehen Einstellungsketten, die zu einem höheren Umschlag auf dem Arbeitsmarkt führen.


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