Hast du Schulden, wird’s schwer mit dem Job
| Autor: Kristin | Kategorie: Karrierenews | 15.June 2009 |
Und wieder einmal eine Meldung frei nach dem Motto „Dinge, die man kaum glauben kann, die aber doch irgendwie wahr sind. “ Wie die New York Times berichtet, überprüft etwa die Hälfte der US-Arbeitgeber die finanzielle Situation ihrer Bewerber und versucht dadurch, vermeintlich problematische Kandidaten auszusieben.
Den Grund für diese eigentlich unverständliche Unverschämtheit: man glaubt, Geldprobleme könnten auf Schwierigkeiten im persönlichen Leben der Menschen hindeuten, die sich wiederum auf den Job auswirken könnten. Zudem würden Unternehmen jedes Jahr Milliarden durch Diebstahl von Firmeneigentum verlieren.
So lange die Überprüfung durch das Unternehmen nicht im Geheimen stattfindet, ist der Finanz-Check in den meisten Teilen der USA legal. Nach Schätzungen der Society for Human Ressource Management führen im Moment etwa 40 bis 50 Prozent der US-Arbeitgeber inklusive der Behörden die Finanz-Checks durch. Die Bewerber müssen der Überprüfung zustimmen - ein entsprechender Passus ist jedoch oft im Kleingedruckten versteckt. Die Unternehmen sind eigentlich verpflichtet, den gescheiterten Bewerbern den Grund für ihre Ablehnung zu nennen, viele hielten sich jedoch nicht daran.
Kaum zu glauben, oder? Dass der Kontostand eines Mitarbeiters darauf hindeuten könnte, er wäre derjenige, der immer die Klopapierrollen oder die pinkfarbenen Klebezettelchen mitgehen lässt, ist schon ganz schön dreist. Eine irre Welt.


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