Die richtige Strategie beim Bewerben
| Autor: Kristin | Kategorie: Kuriosum, Portalnews | 14.August 2009 |
Dass der Bewerbungsprozess eine superwichtige Geschichte ist, dürfte ja nun jedem klar sein. Und was wichtig ist, muss auch logisch und sehr durchdacht angegangen werden – vor allem das Schreiben, Versenden und Verwalten von Bewerbungen. Bei falscher Vorgehensweise kann das nämlich total in die Hose gehen.
Wenn man sich gerade auf Jobsuche befindet, versendet man in der Regel mehr als 10 Bewerbungen. Und das kann ab und zu vielleicht auch schon mal im Chaos enden. Also: Strategie ist gefragt. Unter dem Motto „Bewerbungsstrategie“ steht auch eine Parade des Blogs der MMK Personalberatung.
Zum Thema Bewerbungsstrategie fallen mir eigentlich nur ein paar Sachen ein, die in der Theorie normalerweise selbstverständlich sind, aber in der Praxis doch eher weniger gut umgesetzt werden.
1. Das Lesen zum Beispiel. Zu einer gelungenen Bewerbungsstrategie gehört es, dass Stellenanzeigen richtig gelesen und Aussagen möglicherweise auch interpretiert werden sollten. Nichts ist schlimmer, als wenn eine Bewerbung im Postfach landet, deren Absender offensichtlich das Anforderungsprofil und die Stellenbeschreibung wirklich nur „quergelesen“ hat. Spätestens im Vorstellungsgespräch stellt sich dann wirklich heraus, ob der Bewerber eigentlich weiß, worauf er sich da beworben hat. Das kann peinlich werden und frustriert das Unternehmen und den Bewerber zugleich und raubt beiden eigentlich nur Zeit und Nerven.
2. Ein weiterer Punkt ist das Motto „Klasse statt Masse“. Natürlich will man, um bei der Jobsuche maximale Erfolge zu erzielen, so viel wie möglich Bewerbungen verschicken. Doch was nützt es dabei, wenn von 20 versendeten Bewerbungen 17 auf völlig unpassende Stellen abzielen?
Kurzfristig motiviert das Versenden von 20 Bewerbungsmappen wahrscheinlich sehr, doch umso mehr frustriert die hohe Zahl an Absagen später. Nicht selten greift sich der Bewerber dann wohl an den Kopf und meint „Mich will doch keiner“. Doch das ist in diesem Fall nur ein Trugschluss. Die Gründe für die hohe Absagequote sind dann wohl weniger falsche Anschreiben oder schlechte Lebensläufe sondern schlicht und einfach die falschen Stellen, auf die man sich beworben hat.
Mein Rat also kurz und knapp: Stellenanzeigen richtig lesen und bewusst auswählen, auf welche Stellen man sich bewirbt.
Wenn man sich unsicher ist, ob das Anforderungsprofil zu einem passt oder nicht, hilft vielleicht manchmal auch ein kurzer Anruf beim Personaler.
Und damit es auch ganz bestimmt nicht an formalen Fehlern in der Bewerbung scheitert, haben wir den Bewerbungsknigge 2009 auf den Markt gebracht. Auf 76 Seiten gibt es hier alles, was man für eine perfekte Bewerbung braucht.


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