Der Automatenfachmann kommt - Neue Jobs im Dienstleistungsbereich

Autor: Kristin  Kategorie: Kuriosum 21.July 2008

In der heutigen Zeit gibt es nichts, was es nicht gibt. Innovative Ideen, neuartige Produkte, Hightech auf allen Ebenen – stets und ständig erfindet der Mensch sich und sein Umfeld neu. Und um das alles zu bedienen und weiter zu entwickeln, bedarf es natürlich auch der Manpower, die das in die Hand nimmt. Ergo: neue Tätigkeitsdefinitionen und neue Berufe müssen her.

Das Jahr 2008 scheint perfekt dafür zu sein. So lässt die IHK Bonn/Rhein-Sieg verlauten, dass ab diesem Jahr Unternehmen in 7 neuen Dienstleistungsberufen ausbilden können.

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Youtube fürs B2B

Autor: Kristin  Kategorie: Kuriosum 21.July 2008

Web 2.0 ist total in und schick. Es gibt zahlreiche Plattformen, auf denen man sich schreiben, sich treffen, sich „austauschen“, bloggen, Bilder hochladen und auch Videos präsentieren kann. Die Klassiker sind dabei das altbewährte youtube, sevenload und myvideo. Ist alles nix neues. Doch seit kurzem gibt’s das Ganze auch als offizielle Variante des Online-Marketings. Unternehmer und Business-Interessierte kennen sie: lustige, bunte, mehr oder weniger gute, von Agenturen erstellte Filmchen, die das Unternehmen am Markt positionieren, vorstellen, das Team bekannt machen oder eben von „wer-weiß-auch-immer“ erzählen. Man nennt diese kleinen aber sehr beliebten audiovisuellen Leckerhäppchen auch Imagefilme.

Bisher erschienen sie oftmals nur auf den Hompages der Unternehmen oder wurden auf Messen oder Firmenpräsentationen vorgespielt. Doch schnell fragt sich der findige Unternehmer, der für die Anfertigung manchmal viel Geld verpulvert hat: „Und nun? Wohin damit?“ – Ganz klar. Die Antwort liegt auf der Hand – ab ins Netz mit den Filmchen. Doch den seriösen Film bei youtube & Co. reinstellen? Neben Videos von „sich-ins-Koma-trinkenden-Jugendlichen“ oder Katzencartoons? Hmm. Da musste also was Neues her. Und zack, da ist es. Das youtube für s B2B: Businessworld

Es handelt sich dabei quasi um eine Mischung aus youtube und Xing. Unternehmen laden ihre Unternehmensvideos hoch, erstellen ein Profil und präsentieren ihre Kontaktdaten. Andere können diese Videos nun ansehen und bewerten und mit ihnen in Kontakt treten.

Schon lustig, auf was für Ideen die Marketingköpfe immer so kommen. Oder ist es doch bloß wieder ein anfänglich vielversprechendes Web 2.0 – Ding mit geringer Zukunft und fehlendem Mehrwert für die Nutzer? Das können die Unternehmen erst nach einiger Zeit heraus finden.

B2B 2.0 eben.

 
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Buchtipp: “Wie die lieben Kollegen ticken” von Hauke Brost

Autor: Kristin  Kategorie: Kuriosum 16.July 2008

Passend zur Wochemitte gibt’s etwas für den Stressabbau: einen Buchtipp. Und wenn sich jetzt jemand fragt, wieso es hier einen Buchtipp gibt, dem sei gesagt, dass es sich dabei natürlich nicht um einen 08/15-Krimi handelt sondern um ein Buch aus dem Bereich Arbeitsleben, Job und Karriere. Der Bestsellerautor Hauke Brost widmet sich in seinem Buch „Wie die lieben Kollegen ticken. 111 Fakten fürs Überleben im Haifischbecken“ dem harten Arbeitsalltag und dem Kampf um die Kaffeetasse, dem Druckerpapier, der schnellsten Gehaltserhöhung und natürlich den Konsequenzen des Flurfunks.

Um einen bekannten Fernseh-Ekel-Chef zu zitieren: „Büro ist Psychokrieg.“ – Und dass dabei nicht immer der Chef die Ursache sein muss, ist vielen gar nicht so klar. Oftmals machen einem die Kollegen das Leben etwas schwer.

Ein Opfer von fiesen Gemeinheiten, Konkurrenzkämpfen oder sogar von Mobbing zu sein, ist heute leider keine Seltenheit mehr.

Das Thema Mobbing am Arbeitsplatz ist ein brisantes und häufig diskutiertes Thema in den Medien. Einer Studie zufolge haben sich 40 % der Arbeitnehmer schon einmal gemobbt gefühlt; davon 20 % durch Kollegen und 80 % durch Vorgesetzte. Aber wie wird man vom Gemobbten zum Mobber? Was zeichnet den perfekten Schleimer aus? Wie legt man Kollegen aufs Kreuz? Wie klaut man ihre Ideen? Wie räumt man die firmeneigene Konkurrenz unauffällig aus dem Weg? Wie wird man unliebsame Zeugen los? Wie wird man der Liebling vom Chef? Nach aufwendigen Recherchen bei über tausend Arbeitnehmern aus allen Branchen, von der Klempnerei bis zum Ministerium, vom EdekaLaden bis zum Versicherungskonzern hat Erfolgsautor Hauke Brost mit diesem bestsellerverdächtigen Buch den ultimativen Ratgeber fürs Überleben im Haifischbecken geschrieben. (Quelle)

So heißt es zum Beispiel:

Die Firma ist ein Haifischbecken und Sie müssen auf der Hut sein. Nicht nur vor dem Chef, nein, eine viel größere Gefahr lauert: die lieben Kollegen! Hinter ihren Schreibtisch gekauert warten sie nur darauf, nach allen Seiten zu treten, um sich mit einem unterwürfigen Lächeln dem Chef anzudienen. Machen wir uns doch nichts vor, es läuft immer gleich ab: Die Guten sind die Loser, die Ja-Sager liegen vorn. (Quelle)

Fazit: Das Buch ist ein Muss für die, die nicht mehr gern zur Arbeit gehen, die einen Ausweg, ein paar Lösungsansätze oder Mittel der Schadensbegrenzung in ihrer Mobbingsituation suchen. Für die, denen es am Arbeitsplatz jedoch blendend geht und die mit einem Sonnenschein-Grinsen gefüllt mit Freude und Zufriedenheit das Büro betreten, ist das Buch auf jeden Fall eine unterhaltsame Methode, den Stress vom Arbeitsalltag abzuwerfen und mit einem Schmunzeln nach Feierabend auf der Couch zu liegen.

Buchtitel: Wie die lieben Kollegen ticken. 111 Fakten fürs Überleben im Haifischbecken

Autor: Hauke Brost

240 Seiten
9,90 EUR (D), 18,90 CHF (UVP)
ISBN 978-3-89602-790-0
Erscheint am 15. Juli 2008
Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2008

Natürlich auch Online zu bestellen. Klick hier.

 
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Weiterbildung mal anders: rosa, plüschig und kuschelig

Autor: Kristin  Kategorie: Kuriosum 15.July 2008

Unsere Unternehmen sind fit, haben gut ausgebildete Mitarbeiter, können meistens wirtschaftlich genau arbeiten und sorgen sich auch um die Zukunft. Nein, die Rede ist jetzt nicht von „Green IT“ und der heiß geredeten Green-Responsibility sondern von der Möglichkeit seine Mitarbeiter zu schulen und weiterzubilden.

Klar, Sparmaßnahmen im Namen der Wirtschaftlichkeit zwingen viele Unternehmen dazu, gerade die Weiterbildungsmaßnahmen zu kürzen, doch wäre diese häufig eher eine Investition in die Zukunft als ein kurzfristiger Geld- und Manpower-Verlust.

Damit die Mitarbeiter nicht ständig ausfallen und noch hohe Übernachtungskosten auf die Unternehmer zu kommen, gibt es in der heutigen Zeit die Möglichkeit der Online-Weiterbildung.

In Lübeck gibt es davon zur Zeit Eine der besonderen Art. Eine Online-Weiterbildung zum Thema „Führung“ mit einer ganz neuen Eigenschaft: sie ist kuschelig, rosa und plüschig.

Wie jetzt? Nein, nicht verlesen:

Wie können rosa Plüschhamster zur Karriereentwicklung beitragen? Bei dem Online-Weiterbildungskurs “Führung I” von oncampus werden die Teilnehmer zu Geschäftsinhabern der Firma PLÜFAM, die rosa Plüschhamster produziert. Der internetgestützte Kurs simuliert ein mittelständisches Unternehmen. Die “Führungskräfte” werden dort mit Herausforderungen wie beispielsweise der Aufstockung der Produktionskapazitäten in der Tschechischen Republik konfrontiert. Sie müssen auf typische Situationen, die dabei entstehen können reagieren: Streit zwischen Mitarbeitern, Unpünktlichkeit oder mangelnde Qualität bei der Hamsterproduktion. (Quelle)

Feine Sache, oder? Demnächst könnte man ja Konfliktmanagement üben, indem man plüschige, grüne Frösche aus Stoff auf einander losgehen lässt. Oder wir üben mit beige-farbenen und gelben Plüschteddys, wie man Personalgespräche führt, wie man die Buchführung erledigt oder die Usability verfeinert?! Eines wäre garantiert: es würde ein kuscheliges Unterfangen werden.

 
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Wenn sich Börsianer gruscheln…

Autor: Kristin  Kategorie: Kuriosum 11.July 2008

Zum Ende der Woche, also am Freitag, wird’s wieder mal ein bisschen kuscheliger. Will sagen? Ganz einfach: das Thema Gruppenkuscheln in Communities wird wieder mal aufgegriffen. Facebook, StudiVZ, MeinVZ, MySpace & Co sind alte Hüte. Fast schon Web 2.0-Urgesteine. Das Gruppenkuscheln, Kontakte sammeln und sich einer Community anschließen wird jetzt noch durch ein weiteres Portal dieser Art ergänzt: BörseVZ – das Wertpapier-Netzwerk.

Ist es nicht lustig? Jetzt dürfen sich auch Banker und Broker angruscheln und sich gegenseitig Nachrichten schicken. Alles unter dem Motto: Börse schafft Beziehung. In der Pressemitteilung heißt es über die Plattform:

Sie bietet Nutzern die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zum Thema Wertpapiere auszutauschen. Egal welchen Anlagestil ein User verfolgt - bei BörseVZ finden Börsenneulinge und erfahrene Anleger, Nachrichten und Meinungen zu vielen Aktien und Derivaten. Darüber hinaus ist es möglich, ein Musterdepot zu führen. Nach einer einfachen, kostenlosen Registrierung auf börseVZ kann jeder neue Nutzer ein virtuelles Depot eröffnen und damit Aktien handeln. Über das im Mittelpunkt stehende Wertpapier kann man zahlreiche Suchfunktionen starten. Man kann sehen, welche Mitglieder die Aktie ebenfalls in ihren Musterdepots haben. Oder welche, von anderen Mitgliedern verfasste, Beiträge zu diesem Wert existieren. Ein leicht verständliches Rankingsystem, das die besten aller Portfolios aufführt, hilft dem Nutzer, nach den “Top Tradern” zu suchen und zu schauen, welche Wertpapiere diese in ihren Depots halten. Des weiteren können Nutzer verschiedenen Gruppen beitreten, die sich mit der jeweiligen Aktie beschäftigen und mittels Blogs ebenfalls ihre Meinung kund tun. Anders als bei vielen anderen Börsen-Communities können bei BörseVZ auch Derivate und CFDs auf ausgesuchte Aktien gehandelt werden. Außerdem findet jede Transaktion in Echtzeit mit Kursen der Börse Stuttgart statt.“ (Quelle)

Die Macher von BörseVZ betonen dabei, dass hier nicht der User im Mittelpunkt steht, sondern das Wertpapier!

Na endlich. Endlich können auch die Erwachsenen, vor allem die Börsianer wieder mitspielen. Waren sie bisher etwas ausgegrenzt, konnten sich nicht mit Studi-Schüler-oder MeinVZ identifizieren, so ist jetzt auch etwas für sie gefunden worden.

Die Vorstellung, dass sich ein echter Börsianer der Frankfurter Börse früh am Arbeitsplatz erstmal bei BörseVZ einloggt, erscheint mir etwas amüsant und unrealistisch. Was daraus wird, bleibt abzuwarten. Entweder bleibt es ein Kennenlern-Netzwerk für Hobbybroker oder es entwickelt sich tatsächlich zum Vollerfolg. Mal sehen.

Interessant wär ja zu wissen, ob es da auch Gruppen gibt, in die man eintreten kann? Vielleicht sowas wie: „Ich kaufe Aktien schneller ein, als du bieten kannst.“ Oder „Fast alle Aktien werfen ein schlechtes Licht auf mich.“

Hat jemand noch gute Ideen? Dann her damit.

 
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