Assessment Center, Online Assessment und Co.
| Autor: Marco | Kategorie: News | 17.November 2009 |
Heute mal ein kleiner Beitrag von unserem Kooperationspartner “Harrison Assessments” rund um das Thema Online Assessment Center.
In Deutschland war die Häufigkeit und die Wichtigkeit von Online Einstellungstests im internationalen Vergleich eher gering. Das ändert sich derzeit, und auch Jobmixer reagiert ja auf diesen Trend. Es gibt am Markt vier verschiedene Grundtypen dieser Tests. Manchmal kann man sie von zu Hause aus ausfüllen, manchmal wird man dazu eingeladen.
Typ 1 – der Normtest (kann nervig sein)
Es wird eine Skala mit einem Mittelpunkt („weiß nicht“) angeboten, auf der man seine Zustimmung gibt. Achtet darauf, die Mehrzahl der Fragen deutlich auf der Zustimmungsseite zu beantworten. (Wenn negativ gefragt wird, natürlich nicht). Einzelne Aspekte werden häufig von verschiedenen Seiten aus hinterfragt. Also schön aufmerksam bleiben. Wer sich als sehr aktiv, kontaktstark und analytisch darstellt und was von Veränderungen hält, ist klar im Vorteil. Diese Tests können bis zu 1 Stunde gehen.
Die Aussage für den Arbeitgeber ist eine Potenzialanalyse. Sie zeigen ein Stärken-Schwächen-Profil oder auch nur eine Typendarstellung, wobei kein Mensch nur Stärken hat. Wer so ein Profil hat, erzeugt manchmal weniger Neugier als die Angst vorm Supermann oder der Superfrau.
Typ 2 – die Selbstauskunft (meist sympatisch)
Es wird gefragt, was Dir eher gefällt oder was Du gerne tust. Manchmal werden auch nur zwei Worte angezeigt, von denen man eins auswählen soll.
Diese Tests erstellen aus mehreren Kriterien eine Reihenfolge und sollen so abbilden, wie du Dich normalerweise verhältst. Wer hier unehrlich antwortet, verstrickt sich sehr leicht in Widersprüche und erzeugt so ein Bild von sich, dass zu widersprüchlich für eine weitere Einladung sein kann. Man sollte eine positive und aufgeschlossene Grundhaltung haben, wenn man sich an solche Tests setzt und daran denken, dass man sich ja später auch nicht als Monster geben will, wenn man im Job ist. Diese interne Konsistenz misst, ob man dem Ergebnis des Kandidaten überhaupt trauen kann.
Die Aussage für den Arbeitgeber ist ein Verhaltensprofil. Man kann sehen, wie gut ein Bewerber sich auf die Arbeiten in der Stelle und die Umgebung einstellen kann. Auch hier überwiegen Typendarstellungen, aber es gibt auch sehr gute differenzierte Tests, wie unserer, der jedem offen steht.
Typ 3 – der Fähigkeitstest (manchmal recht heftig)
Früher hießen diese Tests Intelligenztests, aber man hat festgestellt, dass das nicht ganz stimmt. Sie zeigen bestimmte Fähigkeiten, die man durchaus lernen und trainieren kann. Sie unterteilen sich klassisch in
- VERBALE Analyse (Welche Aussage trifft zu?…)
- NUMERISCHE Analyse (Wie viel Umsatz hat x im Zeitraum gemacht?… )
- DIAGRAMME und FORMEN Analyse ( Welche Form muss gewählt werden? … )
- MECHANISCHE / PHYSIKALISCHE Analyse (Wie rum dreht sich das Rädchen? …. )
Es handelt sich hierbei auch um Tests gegenüber einer Norm. Es kommt NICHT darauf an, alles fehlerfrei geschafft zu haben, aber man braucht für die nächste Stufe ein Ergebnis, das besser als der Durchschnitt der Referenzgruppe ist. Diese Tests haben es echt in sich und sie sind sehr (!) anstrengend. Sie werden i.d.R. auch angekündigt. Niemand sollte sich darauf einlassen, im „angeschlagenen“ Zustand oder unangekündigt solche Tests zu machen. Die Testdauer liegt pro Einzelabteilung im Bereich von 6 – 30 Minuten (je nach Testanbieter).
Die Aussage für den Arbeitgeber ist eine Aussage über die entsprechende Denkfähigkeit. Man muss nicht überall gut sein, aber Redakteure sollten keine großen Schwächen im Textbereich haben etc. Es wird bei guten Tests auch mit gemessen, ob jemand eher auf Geschwindigkeit setzt oder auf Genauigkeit. Als Vorbereitung möglichst viele solcher Tests mal machen.
Typ 4 – online Situationsbewältigung (schwer bewertbar)
Noch neu sind szenische Tests mit Animationen a la Second Life. Es werden am Computer Situationen vorgespielt und als Kandidat muss man unter verschiedenen Alternativen wählen. Es gibt ein Storyboard dazu, das die Unternehmen selber entwickeln. Hier kommen im Ablauf alle drei Komponenten zum Zuge, aber die Auswertung ist höchst komplex. Wer sich zu solchen Tests bereit erklärt, sollte auf jeden Fall auf eine entsprechende Rückmeldung der Ergebnisse bestehen, um ggf. korrigierend einzugreifen. Es ist ein legitimer Anspruch, den nur Unternehmen verweigern würden, die dem Ergebnis vielleicht selber wenig Aussagekraft zutrauen.
Als wichtigsten Rat: Ausgeschlafen und nüchtern hingehen, positiv und selbstbewusst antworten, gelassen bleiben und sich genau auf die Aufgabenstellung konzentrieren. Nicht versuchen, Antworten so zu geben, wie man glaubt, dass jemand, den man nicht kennt, sie vielleicht hören möchte.
Noch ein Wort zu Assessment Centern (Das sind die Live Übungen):
Wenn Ihr in eine Situation geratet, wo ein Teilnehmer die Rampensau gibt, müsst Ihr diese Situation beim Assessment Leiter zur Sprache bringen. Achtet auch auf die Beobachter – wenn es zu wenige sind, oder Ihr nicht sicher seid, mit welcher Erfahrung oder Qualifikation die dabei sind, fragt nach! Das ist positiv, auch wenn der ein oder anderee Beobachter dabei rote Ohren kriegt. Sitzen da überwiegend Lehrlinge, solltet Ihr auf einen neuen Termin bestehen, weil es einiger Erfahrung und Ausbildung bedarf, ein rationales Urteil aus Ihrer Schauspielerei zu gewinnen.
Wenn Du als Vorbereitung auf ein Assessment Center oder ein persönliches Interview Deine eigenen Stärken und Schwächen besser einschätzen können willst, kannst du auch selber einen Test machen. So ein Test kostet 69 € und dieser zeigt Dir, wie Du dich normalerweise unter Druck in den in den 50 wichtigsten und 20 weiteren Verhaltenstendenzen geben würdest. Diese stehen in einem sehr engen und direkten Zusammenhang mit Leistung am Arbeitplatz: Wie strukturiert denkst du, wie beeinflusst Du andere, wie gehst Du mit Veränderungen um und wie erbringst Du Deine Leistung. Darum geht es meist auch im Assessment Center, bloß dass dort Übungen dazu gemacht werden. Wenn Du weisst wo Du stehst, kannst Du Dich auch viel besser präsentieren. Bei interesse an solch einem Test kannst du uns gerne hier auf JOBMIXER.com kontaktieren und wir vermitteln Dir dann den Kontakt.
so na dann viel Erfolg in zukünftigen Tests
Dein JOBMIXER Team
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Fototag in Leipzig bei der Absolventenmesse Mitteldeutschland
| Autor: Adi | Kategorie: Tourtagebuch | 5.November 2009 |
Hallo alle zusammen - Bewerber, Unternehmen, Interessierte, Kommentatoren …! Nun ist es bereits 2 Tage her: die Absolventenmesse Mitteldeutschland im Congress Center Leipzig! Ich möchte meinen: wir wurden überrannt!
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Nichts geht über eine gute Bewerbung …
| Autor: Adi | Kategorie: Tourtagebuch | 5.November 2009 |
… das wissen all jene, die nach neuen Perspektiven gesucht haben oder ihren Schulabschluss in der Tasche haben und nun in die große weite Welt starten.
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Sektfrühstück in Ilmenau
| Autor: Conny | Kategorie: Tourtagebuch | 22.October 2009 |
Was ist das schönste an einer Messe? Viele Besucher am Stand und positives Feedback für unsere Leistungen. Und das zweitschönste? Lecker Messeessen. In Ilmenau gab’s an den vergangenen zwei Tagen beides.
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Über allen Gipfeln ist Ruh…
| Autor: Conny | Kategorie: Tourtagebuch | 19.October 2009 |
Morgen geht’s nach Ilmenau zur zweitägigen Messe inova 2009. Zum 14. Mal haben sich nunmehr die Studenten der TU Ilmenau die Mühe gemacht, eine der größten Firmenkontaktmessen Deutschlands auf die Beine zu stellen. Über 190 Aussteller präsentieren sich über 7.000 Studenten sicher nicht nur der Ilmenauer Uni.
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